Etiketten in Originalgröße drucken
Die meisten Probleme beim Etikettendruck entstehen im Druckdialog, nicht im PDF. Mit diesen fünf Schritten sitzen die Etiketten dort, wo sie hingehören.
1. Testseite drucken und nachmessen
Drucke einmal die Testseite auf normales Papier. Beide Linien müssen mit einem Lineal genau 50 mm lang sein. Die grauen Rahmen zeigen außerdem, wie nah dein Drucker an den Rand kommt.
2. „Tatsächliche Größe“ wählen
Im Druckdialog „Tatsächliche Größe“ bzw. „100 %“ auswählen – nicht „An Seite anpassen“ oder „Randlos“. Sonst verkleinert der Drucker die Seite um einige Prozent, und die Etiketten verschieben sich zum Rand hin.
3. Das richtige Papier
- Ganzseitiges Etikettenpapier: freie Größen, du schneidest selbst aus.
- Vorgestanzte Bögen (z. B. Avery Zweckform, HERMA): kein Schneiden, aber feste Größen.
- Auf die Verpackung achten: „Inkjet“ für Tintenstrahl-, „Laser“ für Laserdrucker. Matt trocknet bei Tinte schneller als glänzend.
4. Vorgestanzte Bögen zuerst testen
Drucke das PDF zuerst auf normales Papier, lege es auf den Etikettenbogen und halte beides gegen das Licht. Liegen die Ränder übereinander, kannst du auf den Etikettenbogen drucken.
5. Ausschneiden und aufkleben
Bei ganzseitigem Papier liegen die Etiketten in geraden Reihen: erst die Reihen als Streifen abschneiden, dann die einzelnen Etiketten. Gläser vorher fettfrei abwischen und die Tinte einige Minuten trocknen lassen. Papieretiketten sind nicht spülmaschinenfest.